Bernhard Huber
Das Weingut Bernhard Huber liegt in der Gemeinde Malterdingen (Bereich Breisgau) im deutschen Anbaugebiet Baden. Bis 1987 war man Mitglied einer Genossenschaft, ab dann wurden die Weine selbst vermarktet. Im 14. Jahrhundert brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder (Malterdinger) nach Malterdingen. Der Gutshof der Mönche (genannt „curia“) befand sich im Gewann Mönchhofmatten, wo heute das Weingut liegt. Nach dem frühen Tod von Bernhard Huber im Juni 2014 wurde von seinem Sohn Julian Huber die Federführung in den Weinbergen und dem Keller bereits während seines Oenologiestudiums übernommen und der Betrieb zusammen mit seiner Mutter Barbara Huber und einem engagierten Team geführt.
Bei den Weinen wird eine dreiwöchige spontane Maischegärung und Selbstklärung praktiziert. Die besten Rotweine reifen 16 bis 18 Monate in gebrauchten, französischen Barriquefässern. Alle Spätburgunder- und Chardonnayweine werden ohne Filtration abgefüllt. Premiumweine sind die Spätburgunder und Chardonnays „Alte Reben“ und „Grosse Gewächse“. Eine weitere Spezialität ist die Weißwein-Cuvée „Malterer“, die aus Weißburgunder und Freisamer assembliert wird. Es werden auch flaschenvergorene Sekte produziert, die bis sieben Jahre auf der Hefe lagern. Jährlich werden ca. 160.000 Flaschen Wein produziert. Das Weingut ist Mitglied beim VDP (Verband deutscher Prädikatsweingüter) und beim Deutschen Barrique-Forum.
